Katholische Pfarrkirche St. Margaretha

55413 Oberheimbach

Die frühgotische Pfeilerbasilika in der Ortsmitte stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts.

Die Heilige Margaretha wird bis heute als Märtyrerin und Nothelferin verehrt. Sie ist Schutzpatronin der Bauern, Schwangeren, Wöchnerinnen und Ammen. Das Kirchenbauwerk wirkt zunächst nicht außergewöhnlich. Der Innenraum zeigt jedoch eine außergewöhnliche Ausmalung mit floraer und geometrischer Ornamentik aus dem 19. Jahrhundert. Sie schmückt die Bogenlaibungen der Spitzbogenarkaden und gilt als das einzige komplett erhaltene Zeugnis seiner Art im Mittelrheingebiet. Der Kirchenraum beherbergt außerdem eine Reihe außergewöhnlicher Ausstattungsstücke. Das Kruzifix im Chorraum entstand um 1300. Es präsentiert eine unverhältnismäßig kleine Figur des Christus mit weißem Körper auf mächtigen, dunklen Holzbalken. Die beiden gotischen Figuren – Johannes der Täufer und Erzengel Michael – aus dem 15. Jahrhundert halten jeweils einen Kreuzstab. Der des Erzengels durchbohrt die Gestalt eines Teufels zu seinen Füßen, wie man sich ihn im Spätmittelalter vorstellte. Sehenswert sind weitere Heiligefiguren, der gotische Holzaltar und die Holzemporen. Hörenswert ist die Stumm-Orgel der berühmten Sulzbacher Orgelbauerfamilie von 1864.

Katholische Pfarrkirche St. Margaretha

55413 Oberheimbach
Kath. Kirche
55413 Oberheimbach


Route planen