LORCHIADE – Inmitten von Urgestein

Ein performativer Parcours mit Bürger*innen

Samstag 3. Juli und Sonntag 4. Juli 2021

Schroffe Felsen, gurgelnde Bäche und ein mächtiger Strom, dessen Wasser von weit her kommt und noch einen langen Weg vor sich hat. Ein tiefes Tal, das der Rhein in zwei Millionen Jahren in den Berg gewaschen hat, durchzieht die großen Laubwälder von Taunus und Hunsrück. Bis zur Stadt Lorch kommt der Fluss Wisper durch ihr Tal geplätschert. In dieser Landschaft leben Menschen seit tausenden Jahren und bauen an den steilen Hängen Wein an und Gestein ab. Sie leben mit und von der Natur, von uralten Gesteinen, der Erde und ihren Früchten. Doch was liegt darunter? Leben die Menschen der modernen Welt noch immer von diesen alten Schichten am Hang? Wie stehen die hier ansässigen Bürger*innen dem gegenüber, was von außen in ihr Tal eindringt? Und: Welche Urgesteine finden wir unter den Menschen? Die Regisseurin Heike Scharpff entwickelt gemeinsam mit ihrem Team
und den Menschen aus Lorch einen mehrstündigen Parcours durch das Städtchen mit seinen zahlreichen wildromantischen Gassen und Winkeln. Der Mensch im Angesicht der Natur und ihrer Fragilität, ein zeitgenössisches Thema von höchster Relevanz für das Überleben der Menschheit.

Inszenierung: Heike Scharpff

Dramaturgie: Célestine Hennermann

Darsteller: Schauspieler*innen des Theater Willy Praml & zahlreiche Lorcher Bürger*innen

In Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, der Gemeinde Lorch und dem Kultur- und Heimatverein Lorch e.V. in Kooperation mit Kultur- und Heimatverein Lorch