1420 hat sich hier der Rheinschiffer Acker-
mann eine Bleibe gesucht von der heute
nur der Unterbau aus Stein existiert.
Der Fachwerk-Oberbau stammt aus dem
16. Jahrhundert. Das Haus befand sich
lange im Besitz der Familie des Reichs-
ritters Franz von Sickingen und erhielt
schließlich deren Namen.
Das Haus Sickingen wurde noch im Ständer-
baustil gebaut: Die senkrechten Balken be-
stehen jeweils aus einem einzigen Stamm.
In diese Stämme hat man Einkerbungen ge-
schnitzt, in weiche die waagerecht verlaufen-
den Balken gelegt wurden. Da dieser Baustil
nicht stabil war, erfand man den Rähmbau.
Hierbei verband man waagerecht durchlau-
fende Balken mit kurzen senkrechten Balken.
Aufgrund dieses Unterschiedes kann man mühe-
los erkennen, weiches die älteren Häuser sind.

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